Bessere Mobilität in Hannover
Parkdruck in den Wohngebieten, fehlende Anreize für Elektromobilität und eine Straße, die für Familien unverzichtbar ist – wir haben gleich drei Anträge auf den Weg gebracht, die Mobilität in Hannover alltagstauglich machen.
Wir wollen Quartiersgaragen als moderne Mobility Hubs in allen Stadtteilen, die Verlängerung der Parkgebührenbefreiung für Elektrofahrzeuge bis 2029 und den Erhalt des Laher Kamps für den Pkw-Verkehr. Mobilität muss für alle funktionieren – nicht nur auf dem Papier:
Ein städtisches Konzept soll den Weg für die Errichtung von öffentlichen Mobility Hubs im gesamten Stadtgebiet ebnen. Diese verknüpfen Quartiersgaragen mit weiteren Mobilitätsangeboten. Vor Ort sollen insbesondere Sharing-Angebote z. B. für Fahrräder, Elektroroller und Leihwagen zur Verfügung stehen. Auch Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und Umsteigemöglichkeiten zum ÖPNV werden gegeben sein.
Außerdem sorgen wir dafür, dass die Gebührenbefreiung beim Parken für Elektrofahrzeuge bis zum 31. Dezember 2029 verlängert wird. Wer in ein Elektrofahrzeug investiert, soll spürbare Vorteile im Alltag haben, und das fängt beim Parken an. Seit 2016 sind E-Autos von den öffentlichen Parkgebühren in Hannover befreit. Diesen Vorteil wollen wir nun beibehalten.
Und: Hinsichtlich der Teileinziehung des Laher Kamps haben wir gemeinsam mit SPD und FDP im Bezirksrat einen Kompromiss erarbeitet: Die Teileinziehung wird nicht vollzogen. Stattdessen gibt es echte Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer – Fahrradstraße, Tempo 20, einen sicheren Fußweg und mehr Sicherheit an der Kreuzung.