Die heutige Berichterstattung in hannoverschen Medien ruft bei der CDU-Ratsfraktion erneut Kopfschütteln hervor. „Dass sich nun wieder eine neue Baustelle für den Oberbürgermeister auftut, irritiert uns schon sehr“, sagt Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Und weiter: „Es handelt sich zwar bislang lediglich um unbewiesene Anschuldigungen, aber umso wichtiger ist es, dass diese umgehend rückhaltlos aufgeklärt werden.“
Die CDU-Ratsfraktion wird daher in der heutigen Sitzung des Verwaltungsausschusses Antworten verlangen.
„Wir haben den Oberbürgermeister schriftlich gebeten, eine nachprüfbare Erklärung abzugeben, dass die neuerlichen Vorwürfe jeglicher Grundlage entbehren. In einer Situation, in der staatsanwaltschaftliche Ermittlungen laufen, trägt das Aufkommen eines weiteren Vorwurfs schwerwiegender Art nicht zur Entspannung bei. Insofern benötigen wir eine schnelle und umfassende Entkräftung der erhobenen Vorwürfe,“ sagt Seidel.
„Es ist wichtig, mit Besonnenheit an die Aufarbeitung dieser Vorwürfe zu gehen. Jedoch dürfen nicht wieder Tage oder Wochen der Untätigkeit ins Land gehen, die den Boden für neue Spekulationen bereiten könnte. Jetzt ist gutes Krisenmanagement gefordert“, mahnt der CDU-Mann.