„Die Situation nach einem Trauerfall ist für Angehörige ohnehin schwer genug, es ist pietätlos, dass diese auch noch unnötig lange auf die Genehmigung der Grabmale warten müssen“, kritisiert Maximilian Oppelt, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Es kann nicht sein, dass aktuell nur ein Mitarbeiter im Fachbereich Städtische Friedhöfe für die Erteilung der Genehmigungen für Grabmale eingesetzt wird. Dadurch entstehen Wartezeiten von vier Wochen und länger, bis Angehörige die Fertigung des gewünschten Grabmals in Auftrag geben können.“
In anderen Städten und auf kirchlichen Friedhöfen sind die Wartezeiten erheblich kürzer, zum Teil liegen diese bei nur einer Woche. „Der Stillstand auf den hannoverschen Friedhöfen muss beendet werden“, fordert Oppelt. „Durch eine Umorganisation in der Verwaltung müssen sich schnellstmöglich weitere Mitarbeiter um die Genehmigung der Anträge kümmern.“
Und weiter: „Es ist eine Frage der Pietät für Trauernde da zu sein und sie nicht warten zu lassen. Der Kontakt mit den Bürgern und trauernden Angehörigen muss für die Stadtverwaltung zukünftig Priorität haben“, so Oppelt abschließend.