CDU-Ratsfraktion Hannover

Der Schutz unserer Kinder darf nicht vom Zufall abhängen

Im Umgang mit einem einschlägig vorbestraften 75-Jährigen, der über längere Zeit Schülerinnen und Schüler angesprochen haben soll, kritisieren wir das Vorgehen der Stadt scharf. Nach unserer Auffassung wurde zu lange lediglich reagiert, statt frühzeitig präventiv zu handeln.

“Der Schutz von Schülerinnen und Schülern darf nicht dem Zufall überlassen werden. Wenn bekannte, einschlägig vorbestrafte Täter über längere Zeit Kinder ansprechen können, dann ist das kein individuelles Versäumnis, sondern ein strukturelles Problem”, stellt unser Vorsitzender, Felix Semper, klar.

Wir kritisieren, dass die Stadt Hannover zu spät reagiert und Verantwortung auf einzelne Schulen abgewälzt hat, statt frühzeitig präventiv und koordiniert zu handeln. „Gerade in solchen Konstellationen darf der Schutz von Kindern nicht von Einzelentscheidungen oder Informationslücken abhängen. Es braucht klare, verbindliche und standardisierte Abläufe“, so Semper.

Prävention muss an erster Stelle stehen – konsequent, frühzeitig und gesteuert durch die Stadt. Alles andere wird der Schutzpflicht gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht gerecht. Die zuständige Schuldezernentin, Eva Bender, muss hier Führung übernehmen und verbindliche Standards schaffen – alles andere ist fahrlässig.