CDU-Ratsfraktion Hannover

Der Streik schadet dem Wirtschaftsstandort Hannover

Die Hannover Messe zählt zu den bedeutendsten Industriemessen der Welt – sie ist Aushängeschild für unsere Stadt, für Niedersachsen und für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ausgerechnet zu ihrem Auftakt ruft ver.di zum Streik auf und nimmt damit bewusst in Kauf, dass internationalen Gästen, Investoren und Unternehmen aus aller Welt ein Bild von Stillstand und Chaos präsentiert wird.

Das ist nicht Interessenvertretung – das ist wirtschaftliche Selbstbeschädigung. „Dieser Streik ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es zwingend erforderlich, Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit zu demonstrieren – nicht das Gegenteil“, so unser Vorsitzender, Felix Semper.

Wir erkennen das Streikrecht als grundgesetzlich geschütztes Gut ausdrücklich an. Doch Rechte verpflichten auch zur Verantwortung. Ein Arbeitskampf, der gezielt auf die internationale Bühne der Messe zielt, überschreitet diese Grenze – und trifft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, Dienstleister und Beschäftigte, die auf einen reibungslosen Messeverlauf angewiesen sind. Wir fordern ver.di auf, zu einer verantwortungsvollen Verhandlungsführung zurückzukehren. Lösungen gehören an den Verhandlungstisch – nicht auf die Straße zur Unzeit.​​​​​​​​​​​​​​​​