Am kommenden Montag wird im Umweltausschuss über das von der Stadtverwaltung und aha vorgelegte Konzept „Hannover sauber!“ entschieden. Doch dies geht der CDU-Ratsfraktion nicht weit genug: „Das Konzept ist leider halbherzig: viel Rhetorik - wenig Konsequenz. Der Kampf gegen die Verschmutzung von Grünanlagen, Straßen und Plätzen muss wesentlich entschlossener angegangen werden" so Maximilian Oppelt, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion.

„Um wirksam gegen illegal entsorgten Müll, verunreinigte Plätze und die Verschmutzung von Grünflächen vorzugehen, braucht es deutlich mehr Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Außeneinsatz und vor allem ein robustes Auftreten der städtischen Mitarbeiter“, so Oppelt. „Es ist nicht zu viel verlangt, seinen Müll im Mülleimer zu entsorgen. Die allermeisten halten sich ja auch daran. Wer dies nicht tut, muss in Zukunft direkt beim Erstverstoß mit empfindlichen Strafen sanktioniert werden. Der Plan der Stadt, Sanktionen erst beim zweiten Verstoß vorzunehmen, ist völlig lebensfremd und wirkungslos, weil es bei der niedrigen Kontrolldichte der Stadt praktisch unmöglich sein wird, den selben Müllsünder ein zweites Mal anzutreffen."
„Es kann nicht angehen, dass weiter toleriert wird, dass sich gewisse Problemgruppen gerade in den Sommermonaten auf den Grünflächen oder in der Parkanlage am Opernplatz ausbreiten, andere Teile der Bevölkerung diese Plätze dadurch zunehmend meiden und am Ende diese Plätze völlig vermüllt sind. Diese Gruppen müssen bei Müllverstößen sofort sanktioniert werden und mit Platzverweisen vom Gelände verwiesen werden. Dafür müssen die Abfallfahnder in den Sommermonaten dauerhaft im Stadtgebiet präsent sein und auch bei Großveranstaltungen währenddessen und nicht erst danach vor Ort sein, wenn es schon zu spät ist“, so Oppelt.
„Wir haben eine Verantwortung für die Natur und die Umwelt in unserer Stadt. Sauberkeit ist für das Lebensgefühl der Menschen in der City und den Stadtteilen von besonderer Bedeutung. Auch für Touristen, die in unsere Stadt kommen, ist der erste Eindruck wichtig", so Oppelt abschließend.